Mein Ernährungsplan im Aufbau

Mein Ernährungsplan im Aufbau

Reis, Brokkoli, Hühnchen...ist das alles?

Hallo Allerseits

Heute möchte ich euch ein kleines Update über meinen Weg auf die Bühne geben. Ich werde euch meinen aktuellen Ernährungsplan vorstellen und wie ich ihn im Alltag umsetze. Ein Wort vorweg. Der Plan ist auf meine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten. Ihr könntet ihn natürlich nachmachen, aber es ist dann nicht gesagt, dass ihr damit auch Erfolge seht. Also los geht's.
Frühstück:
Zum Frühstück gibt es bei mir immer noch Frühstückskuchen. Hah. Dem Bodybuilder Leben ein Schnippchen geschlagen;) Ich musste das Rezept natürlich ein bisschen anpassen. Er besteht jetzt aus: 80g Haferflocken 220g Eiklar 15g Whey 100g Beeren Der ganze Kuchen macht mich richtig gut satt, aber nicht so pappsatt, dass ich mich im Training danach schlecht fühlen würde. Einfach the best breakfast überhaupt:)

After Workout oder 1. Mittag

Mein erster Mittag besteht meistens aus 380g Kartoffeln und 300g Quark *herzaugenmach* Ich liebe einfach dieses Gericht schon seit Kindertagen. Dazu gibt es 10g Leinöl und ein Gro des Tagessalzes. Auf dem Bild seht ihr mein Salzfässchen. Ich hasse es. Ich mag wirklich kein Salz und irgendwie kommt mir alles zu salzig vor. Dabei sind es täglich nur 5g. Das ist fast das Schlimmste an dem Plan^^. Zu Kartoffeln und Quark passt Salz glücklicherweise ganz gut, besser als zu Reis und Gemüse und daher habe ich dieses Gericht fest in meinen Plan integriert. Direkt nach dem Workout hatte ich hier dann schon einen zusätzlichen Shake mit Kohlenhydraten und Whey, bin also eigentlich immer noch ziemlich satt. Aber Kartoffeln und Quark gehen immer rein. Meistens ist mir nach dem Mittag essen erst mal ein bisschen schlecht. Das hält auch gut vor, bis zur nächsten Mahlzeit.

2. Mittag

Das zweite Mittag ist das 1. Mittag, wenn ich arbeiten gehe, weil das besser mitzunehmen geht. Hier gibt es 150g Hühnchen, 80g Reis und Gemüse. Ich koche fast immer Zucchini und Paprika. Manchmal mache ich einen Salat oder letztens gab es mal Wirsing. Aber Zucchini und Paprika eignen sich einfach perfekt zum Vorkochen und Mitnehmen und werden dabei auch nicht irgendwie latschig. Zum Reis gibt es wieder 10g Leinöl und das restliche Salz. Ich achte hier drauf nicht allzu viel Salz ins Gemüse zu schütten, das mag ich nämlich gar nicht. Ich erwähnte schon, das Salz schwierig ist oder?^^ Tatsächlich habe ich noch nicht einmal Brokkoli gehabt. Irgendwie wird der immer sehr matschig beim Vorkochen und schmeckt mir roh am Besten. Aber ich habe auch seitdem keinen richtigen Blähbauch mehr, nur noch Food Baby :P. Das dafür aber heftig. Nachdem mir vorher schon schlecht war, ist mir jetzt meist noch schlechter. Nach der Arbeit leg ich mich immer erstmal kurz hin, um zu verdauen. Rein muss das aber trotzdem irgendwie und ich esse immer brav auf.

Abendessen

Das auf dem Bild ist leider nicht mein Abendessen^^. Mein Papa hat mir diese Torte letztens mitgebracht und ich habe mich wirklich gefreut, denn ich liebe Buttercreme, leider eben nicht jetzt. Mein Abendbrot besteht aus 30g Mandeln und 300g Magerquark. Manchmal mit Flav Drops. Tatsächlich mag ich Magerquark aber pur total gerne. Ich bin echt prädestiniert fürs Bodybuilding^^ Hier quäle ich mir dann noch meine letzten Tabletten rein. Es gibt 2 Esslöffel Apfelessig und dann gehe ich ins Bett. Insgesamt bin ich im Moment jeden Abend vollkommen überfüllt, lustigerweise habe ich trotzdem zwischendurch Hunger. Also mein Magen ist überfüllt und tut weh, aber Hunger hab ich auch. Abends bereite ich dann immer das Frühstück für den nächsten Tag zu. Vorkochen mache ich immer Montags für die ganze Woche. Außer die Kartoffeln, da mach ich nur zwei Portionen, weil die sonst schleimig werden. Und wer sich jetzt fragt "na und das isst du jeden Tag?". Jopp. Ich sehe keinen Sinn darin, mir jeden Tag nen Kopf zu machen, solange ich die Sachen gerne mag und ich koche ja nur, was mir schmeckt. Manchmal, wenn ich wirklich nicht mehr kann, gibt es einen Proteinshake und Reisflocken statt Kartoffeln und Quark, das reduziert das Volumen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden.
Mein soziales Umfeld
Vorweg, ich bin auch vor dem Plan selten Essen gegangen oder "was trinken", daher fällt das für mich weg. Meistens habe ich mein Essen eingetuppert mit und es ergibt sich hier und da eine Gelegenheit zum Essen. Der erste Kontakt mit meiner Familie war für mich sehr spannend. Würden sie es tolerieren? Der Erste, den es traf war mein Papa mit seiner Freundin. Ich hatte also erklärt, dass ich ab jetzt nur esse, was aus meiner Tupperdose kommt. Sie haben es nicht verstanden, aber toleriert. Ich denke eine so radikale Zweckmäßigkeitseinstellung zum Essen, wie ich sie gerade habe, ist auch für viele schwer zu verstehen. Jedenfalls waren wir einige Stunden beim Grieche essen. Es ist für mich vollkommen o.k. daneben zu sitzen, wenn andere essen. Zumal ich griechisch sowieso nicht mag. Ich hatte meine Tupperdose mit, aber irgendwie das Problem, das mir die Zeit zum Essen gefehlt hat. Wir wollten nach dem Grieche noch auf die Reeperbahn und ich habe mich schon an irgendeiner Haltestelle sitzen sehen. Ich hatte kurz die Bedenken geäußert, wollte aber auch keinen damit belasten. Dann wurde bestellt und als alle bestellt hatten sagt mein Papa "und einen leeren Teller für meine Tochter, die hat da so ne Krankheit und ihr Essen selber mit". Und der Kellner hat mir einfach einen Teller hingestellt. Krass. Danke:) Ich wäre da selbst nie drauf gekommen, mein Essen im Restaurant zu essen, aber ich habe mich so unterstützt gefühlt. Ich bin immer noch ganz überwältigt. Ich wünsche jedem so eine Familie.
Natürlich sind trainingsfreie Tage etwas anders, aber eigentlich müsst ihr euch da nur die Kohlenhydrate beim 1. und 2. Mittag wegdenken. Ein bisschen weniger Leinöl gibt's da auch, aber ansonsten ist alles gleich. Für mich funktioniert das alles gerade sehr gut. Ich war in der Edeka und habe kein Verlangen nach Weihnachtskeksen verspürt. Ich habe an Halloween Bowle und Essen für meine Gäste gemacht und kein Bedürfnis zu kosten oder mitzuessen. Ich bin gerade sehr glücklich. Eure Claudi

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