Verhalten ändern ohne Anstrengung? Das geht, mit NLP!

Verhalten ändern ohne Anstrengung? Das geht!

Wie oft sind wir neidig auf die Personen, die anscheinend niemals Hunger haben und niemals Lust auf Süßes oder die Personen, die ständig fleißig arbeiten und anscheinend in ihrer Freizeit so viel Zeit haben, weil sie sie diszipliniert nutzen. Wir aber hängen auf dem Sofa und futtern Chips und aufraffen kostet uns unheimliche Anstrengung.

Das muss nicht sein. NLP ist ein Weg unser Unterbewusstsein zu überzeugen, dass wir zum Beispiel nicht essen wollen oder dass wir fleißig sein wollen. Wir haben hier eine kleine Einführung in die Neurolinguistische Programmierung und eine Anleitung, wie ihr sie für euch durchführen könnt.

Für einige mag das auf den ersten Blick nach Hokuspokus oder etwas zu esoterisch klingen, aber aus psychologen Seite, kann ich sagen, dass es funktioniert. Wenn euch der wissenschaftliche Hintergrund genauer interessiert, lasst mir doch einen Kommentar da, dann mache ich dazu noch einen Beitrag.

Aber jetzt los, verändern wir unser Verhalten!!!

Was ist NLP?

Unser Verhalten ist eine komplexe Zusammensetzung von Verhaltensmustern, die wir im Zuge eines Lernprozesses an gewisse Sinneswahrnehmungen (Stimuli) geknüpft haben. Finden wir zum Beispiel eine gewisse Packung Chips im Regal unwiderstehlich, haben wir (unbewusst) gelernt in gewissen Stimmungs- und Gefühlslagen den Drang zu verspüren zuzugreifen.

Mit Neurolinguistischer Programmierung (NLP) bedient man sich einer Imaginationstechnik um ein neues Verhaltensmuster bei bestimmten Sinneswahrnehmungen anzulernen, das dann das Alte ersetzt. Viele Schauspieler, Manager, Politiker und Hochleistungssportler nutzen Formen der Imagination um sich zuerst vorzustellen, wie sie in einer gewissen Situation reagieren wollen, um ihr Verhalten nachhaltig in diese Richtung zu verändern. Bei NLP handelt es sich um eine konkrete Imaginationstechnik, die einem vorgegebenen Muster folgt.

Wie geht NLP?

Um nachhaltig sein Verhalten mit NLP in die gewünschte Richtung zu verändern, gibt es drei Schritte.

3 Schritte zur Vorbereitung

Zuerst müssen die Problemsituationen selbst analysiert und jene Reize ausgemacht werden, die Auslöser für das ungewünschte Verhalten sind. Diese Reize sollten möglichst umfangreich und eindrücklich ins Gedächtnis gerufen werden, zusammen mit der ungewollten Stimmungslage, die diese oft auslösen (Angst, Zögern, Heißhunger etc.).

Im zweiten Schritt muss das gewünschte Verhalten und die gewünschte Stimmungslage (Vertrauen, Entschlossenheit, Sättigung und Zufriedenheit) möglichst intensiv visualisiert und auch mit allen anderen Sinnen vorgestellt werden. Das vorgestellte Verhalten sollte möglichst realistisch, dabei aber auf jeden Fall intensiv und positiv sein. Je intensiver die Vorstellung, umso stärker wird der Einfluss auf unser Verhalten. Intensive Emotionen und Gefühle prägen sich leichter in das Gedächtnis ein und werden unbewusst besser verarbeitet.

Es ist dabei unerheblich, ob die Vorstellung des Zielverhaltens aus seinem eigenen Leben stammt. Wenn man also entschlossener und selbstbewusster werden möchte, muss man sich noch nicht einmal eine Situation vorstellen, in der man tatsächlich sehr selbstbewusst war, es ist sogar besser eine möglichst eindrückliche Phantasie zu erzeugen.

Im letzten Schritt erfolgt die Verknüpfung des vorgestellten Zielverhaltens mit den Reizen, die jene Situation, in der man das unerwünschte Verhalten zeigt, auslösen. Dies geschieht mithilfe der Ankertechnik. Hierbei stellt man sich zuerst das Idealverhalten in einer idealen Situation vor. Dann stellt man sich dieser vorgestellten Idealsituation einen sogenannten Anker z.B. in Form eines pulsierenden farbigen Ringes um einen selbst herum vor. Ein Anker ist allgemein ein markantes Symbol, dass die Idealvorstellung mit der Vorstellung an die Problemreize verknüpft.

Neues Verhalten lernen.

Als nächstes stellt man sich die Problemsituation kurz vor dem Auslöser des unerwünschten Verhaltens vor (z. B. das Öffnen des Kühlschranks um „zu sehen was drinnen ist“). Man stellt sich also die Küche mit seinen üblichen Alltagsgerüchen und Aussehen vor. Dann wie man gerade dabei ist, den Kühlschrank anzusehen um ihn zu öffnen. Wenn die vorigen Schritte richtig vorbereitet wurden, dann sollte man jetzt auch in seiner Vorstellung eben jenen unerwünschten Drang, oder jene unerwünschte Gefühlslage verspüren. Aber jetzt verwenden wir den Anker und stellen uns vor, wie eben jener farblich pulsierende Ring um uns herum erscheint. Dieser verändert unsere Stimmung genau so, wie sie in unserer Vorstellung der Idealsituation war. Es reicht aus, sich den Ring intensiv vorzustellen und zu spüren, wie die Stimmung ins Positive kippt und man nun fühlt, sich richtig Verhalten zu wollen und zu können.

Damit wären wir eigentlich mit NLP fertig. Man sollte aber noch beachten, dass man diese Übung wiederholen sollte, und auch für alle Problemsituationen extra durchführt. Erst dann wird unser Gedächtnis und unsere Persönlichkeit in die gewünschte Richtung verändert. Rückschläge sind die Folge von zu schwacher und nicht ausreichend positiver Imagination und Wiederholungen. Je häufiger man das neue Verhalten jedoch tatsächlich an den Tag legt, und je besser man sich dabei fühlt, umso weniger Wiederholungen der Übung sind notwendig.

Oben findet ihr das Video, bei dem wir euch durch eine NLP Übung führen werden. Ihr könnt dann direkt an einem Problem mit uns arbeiten:)

Lg Claudi und Chris

 

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